Bilder von der
20. O.Ö. Ortsbildmesse
in St. Wolfgang

... und Moosbach war mit dabei-

in der Heimat des "Weissen Rössl"!

Die Salzkammergut-Gemeinde St. Wolfgang mit ihrer schönen Seepromenade, war Schauplatz der Ortsbildmesse 2011. Am Sonntag, 28. August, zeigten Dorf- und Stadtentwicklungsvereine aus ganz Oberösterreich ihre Projekte und Ideen für eine l(i)ebenswerte Gemeinde.
Ein starke Delegation Moosbacher, angeführt von Bürgermeister Ing. Hans Scharf präsentierte unseren Ort zur vollsten Zufriedenheit. Beim Rundgang, vorbei an nahezu einhundert Ausstellergemeinden kann mit reinem Gewissen festgehalten werden: Moosbach hatte einen der schönsten Präsentationsstände in mühevoller Kleinarbeit zusammen-gebaut. Hier sind die fleißigsten Akteure sicherlich Hans Strasser, Josef kager und Josef Wührer. Sie opferten viele, viele ehrenamtliche Stunden für diesen tollen Auftritt vor Tausenden interessierten Besuchern.

Wir beginnen beim Bildtext diesmal absichtlich nicht mit der Prominenz, sondern mit den tüchtigsten Bastlern: (v.l.) r Johann Strasser, Josef Kagerer, Wirtschafts- LR Viktor Sigl, Sepp Bruckbauer, Marianne Karer, Josef Wührer, St. Wolfgangs Bürgermeister LAbg. Johannes Peinsteiner, Bürgermeister Ing. Hans Scharf mit Gattin Maria, Eggerdings Bürgermeister LAbg. Johann Hingsamer und der Obmann Gottfried Eiblmeier.
Auch Vzbg. Franz Wührer war nach seiner Krankheit erstmals wieder vertreten. Daneben Sepp Bruckbauer und Josef Wührer, einer der aktiven Mitstreiter. Franz Maier, Moosbachs wandelndes Geschichtslexikon wurde vom ORF interviewt. Der schön gestaltete Stand war Programmpunkt bei O.Ö. heute am Sonntagabend.
Die "Drei von der Dorferneuerung"-Wührer- Kagerer- Strasser. "Super haben Sie es gemacht"! Großes Lob! Und Marianne Karer- die Obfrau des KBW erhilet von LR Viktor Sigl ein großes Lebekuchenherz. Daneben Maria und Bgm. Hans Scharf.
Die Ehrengäste am Moosbacher Messestand. Und auch das gehört dazu: Anstoßen auf´s gute Gelingen.
Vzbg. Franz Seeburger jun. prostete Marianne Karer und Sepp Reiseder zu. Josef Kagerer an der toll hergerichteten Wand- gespickt mit alten und uralten bäuerlichen Utensilien, die wieder eine große Bedeutung erlangten..
Gemeinsam starker Auftritt: Unser Moosbach und die Partnerstadt Moosbach in der Oberpfalz Und die vom ORF konnten sich gar nicht sattsehen an den herrlichen Ausstellungsutensilien der Moosbacher.
Ja wer ist da denn: Doris war natürlich auch zu ihren Hans gekommen und wußte wie immer einiges zu erzählen. 2 x Marianne: Marianne Karer und Marianne Bruckbauer, die Häppchen mit Bauernbrot und Moosbacher Käse belegte.
Auf Teile dieser alten bäuerlichen Accessoires (gemeint sind die Produkte im Hintergrund, um alle Zweifel auszuräumen) hätten es einige Damen abgesehen und wollte es gleich mitnehmen. Doch der Herr Bürgermeister handelte einen anderen "Deal" aus, über den- wenn es tatsächlich soweit kommen sollte, an dieser Stelle berichte wird! Sepp Bruckbauer und Hans Strasser nahemn das alles ganz gelassen und freuten sich über den regen Zulauf der Besucher.
Raucht da vom vielen Nachfragen des ORF schon der Kopf von Franz Maier. Wunder wärs keines gewesen bei der Hitze.
Übrigens- hier war der Stand der Moosbacher Riege- und in der "Alm" kehrten sie gerne ein. Ein tolles Gasthaus!
Eine kurze Zusammenfassung:
Viel Arbeit- viel Lob- viel Anerkennung! Viele Besucher! Viel Sonne! Alles super! Leider waren nur wenige Moosbacher da!

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10 Jahre
Zukunft Moosbach
Bei der Jahreshauptversammlung am 19. Januar 2010 ließen die Verantwortlichen zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit Revue passieren. Und was in diesem Zeitraum so alles an Ideen umgesetzt wurde, kann sich sehen lassen. Aus einer kleinen Gruppe kreativer Moosbacherinnen und Moosbacher, wurde ein ansehnlicher Verein, der in seiner Aktivität in Oberösterreich seinesgleichen sucht.
Aber nicht nur ein Rückblick auf zehn erfolgreiche Jahre sollte diese Veranstaltung werden, wie dies Obmann Gottfried Eiblmeier betonte, sondern auch der Auftakt für eine attraktive Zukunft Moosbachs.

Einige Bilder von der Jahreshauptversammlung nachstehend!
Aktive und Ehrengäste bei der Jahreshauptversammlung: (v.li.) Vzbgm. Franz Wührer, Kassier Erich Fink, Amtsleiter DI Hans Spitzlinger, Hofrat Dipl.-Ing. Danninger, "Ideenschmied" Franz Maier, Bgm. Ing. Hans Scharf, Ehrenbürger Gen.a.D. Dr. Karl Schöller, Labg. Franz Weinberger, Obmann Gottfried Eiblmeier, Sepp Bruckbauer, Hans Strasser und Vzbgm. Franz Seeburger.
Bgm. Ing. Hans Scharf lobte die vielen aktiven Mitglieder. AL DI Hans Spitzlinger lieferte seinen Bericht ab. Vzbgm. Franz Wührer bedankte sich bei allen. Kassier Erich Fink gab Einblick in die Finanzen.
Gespannt hörten die rund vierzig Mitglieder und Gäste den Begrüßungsworten von Obmann Gottfried Eiblmeier zu.
Anregende Diskussionen und schon wieder ganz viele neue Pläne und Unternehmungen waren zu hören.
Altheims Bürgermeister Labg. Franz Weinberger ist immer wieder gerngesehenrer Gast und begeisterter Redner, wenn es um Kultur in Moosbach geht. Auch er betonte und lobte die Aktivitäten der kleinen Gemeinde mit ihren großen Zielen.
Hofrat DI Danninger vom Land O.Ö. referierte ausgiebig über die tollen Aktivitäten und hob die einzigartige Arbeit der Dorfentwicklung Zukunft Moosbach besonders hervor. Franz Maier bei seinem Rückblick über die vielen Aktivitäten der letzten zehn Jahre. Seine Diaschau beeindruckte die Gäste ebenso, wie sein ausgiebiges Fachwissen.
Auch Gen.a.D. Dr. Karl Schöller war als Ehrengast geladen und würdigte die professionelle Arbeit des Vereines.
Im Bild links einige der kreativen Köpfe von Zukunft Moosbach. Ihnen voran Franz Maier (2. v. li), dessen Engagement aber auch kulturelles und geschichtliches Heimatwissen so manchen Zuhörer fasziniert. Gemeinsam mit DI Hans Spitzlinger (li) sowie Hans Strasser (2.v.re.) aber auch der frühere Vzbg. Karl Jakob stehen dem Team, wie viele andere auch mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam hat dieser Moosbacher Verein schon ganz viel geschaffen- und jeder einzelne hat dazu beigetragen, Moosbach dort hin zu bringen, wo es heute steht: Kulturell vorbildlich und mit seinem dörflichem Charme ganz weit oben in der oberösterreichischen Hitliste, wie dies auch DI Danninger in seiner Rede bestätigte. Dafür gebührt allen ein herzliches DANKESCHÖN!


Dorfentwicklung und
Kulturgut- Erhaltung ist in Moosbach Realität

Projektgruppe Infrastruktur: Obmann Erich Fink
Projektgruppe Brauchtum, Geschichte, Kultur, Bildung: Obmann Johann Strasser
Projektgruppe Kinder, Jugend, Feizeit: Obfrau: Karer-Gast Marianne
Projektgruppe Soziale Dienste, Dorfgemeinschaft: Obfrau: Bruckbauer Ursula

Die Projekte und Umsetzungsaktivitäten beziehen sich in Zukunft auf diese vier Säulen.

 

 

 

Die Sanierung der "Thalleidlkapelle" erforderte enormen
Einsatz . Am 25. Mai wurde Sie feierlich eingeweiht. Nebenan sehen Sie das Prachtstück in den blauen Himmel ragen.

Die Sanierung der Thalleidlkapelle
(Verfasser Franz Maier)

Zur Ausgangslage
Im Frühjahr 2000 bot sich die Thalleidlkapelle in Reisach in sehr bedenklichem Zustand dar: Das Blechdach des Turmes war zum Teil abgetragen, zum teil so verrostet und löcherig, daß durch Witterungseinflüsse, verstärkt noch durch die exponierte Lage des Bauwerkes, die darunterliegende Holzkonstruktion schon sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Auch das Schindeldach der Kapelle selbst war schadhaft, so daß im Bereich der Apsis und unterhalb des Turmes der Dachstuhl schwere Schäden aufwies. Die Stützpfeiler an der Apsis, sowie die Fassadentürmchen waren teilweise ohne Bedeckung, wodurch am Mauerwerk starke Wasser- und Frostschäden entstanden. Die westwärts gerichtete Eingangstür brach einseitig aus den Angeln, die Schalllöcher des Turmes standen offen, und liesen Wind und Regen ein. Da das Fundament der Kapelle nur aus Ziegel und Konglomeratsteinen bestand, war es zu Setzungen gekommen, Risse durchzogen die Mauern und Gewölbe. Die schlechte Fundamentierung war auch für die Feuchtigkeit des Mauerwerkes und der daraus resultierenden Schäden an Ziegeln und Verputz verantwortlich. Desgleichen hatte die Bestuhlung dadurch stark gelitten. Im Gesamten gesehen, wäre die Thalleidlkapelle ohne Sanierung sehr bald akut einsturzgefährdet gewesen; - und damit wohl der Abbruch in die Wege geleitet worden. Die Generalsanierung Am 4. April 2000 begannen die Arbeiten nach Planung und Vorbereitung durch das Bauunternehmen Huber-Wimmer und Statiker Dipl. Ing. Six. Nach dem Entfernen der Bestuhlung, des Altares, sowie der übrigen Inneneinrichtung wurde innen und außen der gesamte verputz abgeschlagen und die Holzkonstruktion des Turmdaches abgenommen. Daraufhin mußte das Mauerwerk des Turmes ausgebessert und durch Stahltraversen gesichert werden. Desgleichen wurde das Hauptgewölbe durch Einbau einer Stahlkonstruktion mit Spannverschraubung stabilisiert. Als nächste Arbeitschritte folgten die Abnahme der Dachschindel, teilweise Erneuerung des Dachstuhles, Verschalung mit Holz und Folie, sowie die neue Lattung. Die neue Holzkonstruktion des Turmdaches wurde mit Hilfe eines Autokranes von der Fa. Huber-Wimmer aufgesetzt. Umfangreiche Spenglerarbeiten in Kupferblech an den Gesimsen, Fassadentürmchen und am Turm gingen der eigentlichen Deckung des Hauptdaches mit neuen Biberschwanzschindeln voraus. Hier hat die Fa. Uttenthaler gute Arbeit geleistet. Anschließend wurden Turm obere Frontfassade und das umlaufende Gesims verputzt, die Schallöcher des Turmes mit Jalousien versehen, sowie weitere kleinere Arbeiten erledigt. Damit neigte sich das Jahr 2000 dem Ende zu. Das Frühjahr 2001 begann mit der grundlegenden Erneuerung des Fundamentes. Diese Arbeiten gestalteten sich sehr schwierig und aufwendig, da mit Rücksicht auf das brüchige Mauerwerk lediglich in kleinen Abschnitten von 60 - 100 cm vorgegangen werden konnte. Doch nun ruht die Kapelle auf einem 65-70 cm starken und 1,5 m hohen Fundament, welches etwa einen Meter eingetieft und zum Mauerwerk hin mit guter Isolierung versehen ist. Gleichzeitig wurden an den jeweiligen Teilstücken die Mauerschäden beseitigt und ausbrechende Ziegel ersetzt. Das Fundament erhielt eine Schotterhinterfüllung, in welche auch eine Drainagierung und die Ableitung der Traufenwässer mit Ablauf in die nahe Straßenkanalisation eingearbeitet wurde. Anschließend wurden die nach den alten Vorbildern neu angefertigten Fensterstöcke eingesetzt und die Kapelle innen und außen mit einem Sanierputz nach Maßgabe der Fa. Baumit versehen. Eine besondere Herausforderung für die ausführenden Maurer stellten dabei die architektonischen Merkmale dieses Bauwerkes dar. Vor dem Abschlagen des alten Verputzes waren durch Herrn Seidl von allen Gewölberippen, Bögen, Gesimsen, Fenster- und Türumrahmungen, sowie den Putzstrukturen an der Außenwand genaue Zeichnungen angefertigt worden. Nach diesen und auch mit Hilfe von Fotos wurden nun Schablonen und Putzlehren erstellt, so daß es gelang, das ursprüngliche Erscheinungsbild auch in diesen Details wieder herzustellen.